“Travoltas Sohn könnte noch leben”

Dienstag, 6. Januar 2009, 15:44

Die Leiterin der Arbeitsgruppe Scientology bei der Hamburger Innenbehörde, Ursula Caberta, macht die weltweit
operierende Sekte für den Tod von Jett Travolta verantwortlich. “Der arme Junge würde noch leben, wenn seine Eltern keine Scientologen wären”, so Caberta zum Magazin GALA (Ausgabe vom 8. Januar). Scientologen betrachteten Medizin im Allgemeinen als Teufelszeug, Krankheiten würden mit fragwürdigen Methoden behandelt. Eine Behauptung, die Scientology stets
bestreitet. Jett Travolta, der 16-jährige Sohn von Hollywood-Star John Travolta und dessen Frau Kelly Preston, war beim Neujahrsurlaub auf  den Bahamas leblos im Badezimmer der Familienvilla aufgefunden worden.  Seinen Eltern zufolge litt Jett seit seinem zweiten Lebensjahr am Kawasaki-Syndrom, das zu Gefäßentzündungen führt. Bis zuletzt hielt sich in Hollywood-Kreisen das Gerücht, der Junge sei Autist.

Laut Ursula Caberta setzen Scientologen bei jeder Art von Krankheit “in erster Linie auf abstruse Reinigungsgänge”. Auch Jetts Mutter habe schon früher zugegeben, “dass der Junge so einen Kurs mitgemacht hat. Da werden Vitaminpräparate in hoher Dosis verabreicht, und man macht viele Saunagänge, um das ganze Übel auszuschwitzen. Für einen ohnehin schon angegriffenen Organismus ist das in den allerwenigsten Fällen gut.” Caberta weiter: “Nehmen wir mal an, der Junge hatte tatsächlich das Kawasaki-Syndrom. Das ist eine Krankheit, die man im frühen Kindesalter bekommt, und die die Ärzte für gewöhnlich mit dem Einsatz von Medikamenten innerhalb weniger Monate in den Griff kriegen.” Aus Rücksicht auf Scientology hätten die Eltern Jett augenscheinlich nicht richtig versorgt. Das Fazit der Scientology-Expertin: “Eigentlich müsste man John Travolta und seine Frau wegen unterlassener Hilfeleistung anzeigen.”

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Kommentare

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Ein Kommentar zu ““Travoltas Sohn könnte noch leben””

  1. Mike sagt:

    Wenns um Scientology geht ist die Caberta immer fett mit dabei Ihre unqualifizierte Meinung abzugeben. Dabei hat Sie doch nicht die geringste Ahnung von Reinigungsgängen.

    Dabei wurde Sie selbst mehrfach Gerichtlich verurteilt wegen Menschenrechtsverletzungen und Bestechungsskandalen.

    Warum so eine offiziell für die Stadt Hamburg Arbeitet ist mir ein Rätsel. Die Stadt Hamburg sollte sich schämen.

    Mike
    ex Public

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