John Travolta denkt gar nicht daran, Scientology hinter sich zu lassen

Dienstag, 28. Juli 2009, 16:50

John Travolta bestreitet, dass er angeblich Scientology hinter sich lassen wolle. Der 55-jährige Schauspieler soll Gerüchten zufolge nach dem Tod seines Sohnes Jett im Januar von der bizarren Science-Fiction-Religion desillusioniert worden sein. Doch nun gibt sein Sprecher Paul Bloch bekannt, dass der Glaube des Stars an die mysteriöse Kirche so fest wie eh und je sei.

Dem ‚People Magazine‘ sagte er: „Die Verbindung zwischen der Church of Scientology und John Travolta ist immer noch die selbe. Er ist Mitglied und das wird sich jetzt und auch in Zukunft nicht ändern.“

Miley Cyrus and John Travolta at the premiere of the Walt Disney Animation Studios Bolt

Travoltas Sohn Jett war 16 Jahre alt, als er im Familiensitz auf den Bahamas an den Folgen eines epileptischen Anfalls verstarb. Er litt an Autismus, eine Wahrnehmungsstörung, die Scientologen nicht als solches anerkennen.

Rick Ross ist US-Schriftsteller und hat ein Buch über Scientology geschrieben. Seine Meinung zu dem Fall: „Es gab starke Vermutungen, dass John Travolta enttäuscht von Scientology gewesen sein soll, weil sie seinem Sohn nicht helfen konnten. Zum jetzigen Zeitpunkt halte ich es für John Travolta eher schwierig, aus Scientology auszutreten. Es wäre ein gewagter Schritt, denn Scientology bewahrt über alle berühmten Mitglieder entblößende Fakten über ihr Privatleben auf. Und Scientology hat schon in der Vergangenheit bewiesen, dass sie es nicht scheuen, diese Informationen öffentlich zu machen, falls Mitglieder sich distanzieren wollen oder Dinge sagen, die der Kirche nicht passen. Deshalb glaube ich, dass John Travolta seine Probleme mit der Kirche privat halten will.“

John Travolta und seine Frau Kelly, die ebenfalls strikte Anhängerin von Scientology ist, haben noch eine Tochter, die neunjährige Ella Bleu.

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Kommentare

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Ein Kommentar zu “John Travolta denkt gar nicht daran, Scientology hinter sich zu lassen”

  1. andi08 sagt:

    Rick Ross aus den USA ist eine sehr zweifelhafte Person. Er nennt keine Fakten sondern spekuliert nur.
    Im Jahr 1995 wurde Rick Ross, Mark Workmann und Charles Simpson, die für das Cult Awarness Network tätig waren, von einem Geschworenengericht für schuldig befunden, das Mitglied Jason Scott, Mitglied einer pfingstlerischen Gruppe (Life Tabernacle Church LTC) deporgrammiert zu haben. Die Strafzahlung betrug für Rick Ross 2.5 Mio. $, Mark Workamn 250,000 $, Charles Simpson 250,000 $ und für CAN 1.0 Mio. $
    Bei Deprogramming handelt es sich um ein Kidnapping und Freiheitsentzug des behandelnden Mitglieds bis es den ‘Irrglauben’ abgeschworen hat.

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