MusikRolling Stones-Star Ronnie Wood: ‚Essenz‘ des Musikmachens geht verloren

Ronnie Wood - Book Signing 2017 - Famous BangShowbiz
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Ronnie Wood - Book Signing 2017 - Famous

Bang ShowbizBang Showbiz | 03.04.2025, 14:00 Uhr

Der Gitarrist übt Kritik an der von Technologie geprägten modernen Musikindustrie.

Ronnie Wood ist der Meinung, dass Technologie der „Essenz“ des Musikmachens schadet.
Der Rolling-Stones-Gitarrist äußerte seine Bedenken über den wachsenden Einfluss von Technologie auf die moderne Musik und kritisierte, dass sich die Musikindustrie derzeit „an einem seltsamen Ort“ befinde.

Bei einer Veranstaltung zur Veröffentlichung des Buches ‚Buddy Holly: Words Of Love‘, das das Leben von Rock-’n‘-Roll-Musiker Buddy Holly feiert, erklärte Ronnie: „Wir haben Mist an die Wand geworfen und manches blieb hängen. Irgendetwas an der Technologie lässt mich persönlich das Gefühl haben, dass wir die Essenz des Herzschlags verlieren. Vielleicht liegt es daran, dass ich älter bin, aber es gibt nicht viel neue Musik.“

Der 77-Jährige zeigte sich besorgt über den derzeitigen Zustand der Musikindustrie. Gleichzeitig findet er es positiv, dass die Musikszene „wieder sehr demokratisch“ geworden ist. „Ich denke, Rockmusik war so verworren, weil wir gezwungen wurden, für ein Mainstream-Publikum den Gitarren-Sound runterzudrehen. Moderne Musik ist in einer seltsamen Phase, aber sie ist spannend, weil sie meiner Ansicht nach wieder wirklich sehr demokratisch geworden ist“, schilderte er.

Ronnie brachte auch Social-Media-Apps wie TikTok und Instagram ins Spiel, die die Musikbranche zuletzt stark verändert haben. Der Gitarrist, der seit 1975 Mitglied der Rolling Stones ist, sagte: „In den letzten vier Jahren konnten viele große Labels kontrollieren, was uns vorgeführt wurde. Aber wir wissen, dass Apps wie TikTok, Instagram und all das es den Menschen wirklich ermöglichen, wieder direkt Authentizität zu bieten. Wenn du eine Geschichte zu erzählen hast, kannst du sie erzählen und der Welt mitteilen.“